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Wärmepumpe, Fernwärme oder fossil: Welche Heizung zur QNG-Förderung passt

03. Juli 2026 · QNG-Navigator Redaktion

Wer die KfW-Förderung „Klimafreundliches Wohngebäude – mit QNG“ (Programm 297/298) will, muss zwei Dinge gleichzeitig erfüllen: den Effizienzhaus-40-Standard und das QNG-Siegel (mindestens PLUS). Die Heizung spielt bei beidem eine zentrale Rolle — und ist oft der Punkt, an dem sich früh entscheidet, ob ein Projekt förderfähig ist.

Warum die Heizung so wichtig ist

Das Ziel der Förderung ist ein klimafreundlicher Neubau. Deshalb setzen sowohl das Effizienzhaus 40 als auch die QNG-Ökobilanz auf erneuerbare Energie. Eine fossile Heizung zieht die Ökobilanz über 50 Jahre Betrieb so weit nach oben, dass die CO₂-Grenze von 24 kg/m²·a (QNG-PLUS) praktisch nicht mehr zu halten ist.

Was passt — und was nicht

Gut geeignet:

  • Wärmepumpe (Luft, Sole/Erdwärme, Wasser) — der Standardweg im geförderten Neubau. Kombiniert mit Photovoltaik besonders stark.
  • Fernwärme-Anschluss, sofern das Netz einen hohen erneuerbaren Anteil hat.
  • Andere erneuerbare Systeme wie Solarthermie in Ergänzung.

Nicht geeignet für die Förderung:

  • Öl- oder Gasheizung. Eine fossile Heizung passt weder zum Effizienzhaus-40-Ziel noch zur QNG-Ökobilanz. Damit fällt die Förderstufe „mit QNG“ weg.

Was das für Ihr Budget bedeutet

Die höhere Förderstufe „mit QNG“ hebt den zinsgünstigen KfW-Kredit von bis zu 100.000 € auf bis zu 150.000 € pro Wohnung an (Programm 298, Quelle: kfw.de). Die Mehrkosten einer Wärmepumpe gegenüber einer Gasheizung relativieren sich dadurch schnell — zumal die Betriebskosten über die Jahre meist niedriger liegen.

Früh festlegen lohnt sich

Die Heizungsart legt Ihr Energieberater gemeinsam mit der Effizienzhaus-Berechnung fest. Wer von Anfang an auf eine Wärmepumpe plant, hat den größten Hebel für eine gute Ökobilanz — und muss nicht mitten in der Planung umsteuern.

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Hinweis: Allgemeine, quellenbelegte Orientierung, keine Förder- oder Rechtsberatung. Maßgeblich sind die offiziellen Bedingungen der KfW und der Zertifizierungsstellen. Stand: Juli 2026.

Quellen

  • https://www.kfw.de (Klimafreundlicher Neubau 297/298)
  • https://www.qng.info (QNG-Handbuch Anlage 3)

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